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CLARA SOLA

Ein Spielfilm von Nathalie Álvarez Mesén
Costa Rica, Schweden, Deutschland 2021 | 106 Min. | Originalfassung (Spanisch) mit englischen Untertiteln

In einer einsamen Hütte im Dschungel von Costa Rica lebt die 40-jährige Clara zusammen mit ihrer religiösen Mutter Fresia und María, ihrer Nichte. María ist im Teenageralter und ihr Erwachsenwerden löst Claras eigenes Erwachen aus. Doch die Figur, mit der sie sich Clara am meisten identifiziert, ist Yuca, die weiße Stute der Familie. Beide sind Attraktionen, mit denen man Geld verdienen kann: Yuca wird an einheimische Fremdenführer vermietet, die in Costa Ricas florierender Tourismusbranche arbeiten. Und Clara, der eine besondere Verbindung zur Heiligen Jungfrau zugeschrieben wird, wird den Gläubigen als Heilerin angeboten. Doch die neu erwachte Kraft führt sie auf unerforschtes Terrain und lässt sie Grenzen überschreiten, sowohl physische als auch mystische. Gestärkt durch ihre Selbstwahrnehmung befreit sich Clara allmählich von ihrer Rolle als Heilerin und beginnt, sich selbst zu heilen.
Nathalie Álvarez Mesén , costaricanisch-schwedische Regisseurin, taucht mit Clara Sola, - eindrucksvoll gespielt von der Tänzerin Wendy Chinchilla Araya - tief in eine sensorische Welt ein und übernimmt den Blick der Außenseiterin auf die Schönheit der Natur. Clara Sola wurde 2021 in der Quinzaine des Réalisateurs 2021 in Cannes uraufgeführt und ist Costa Ricas Beitrag für den Oscar als bester internationaler Film.

Mi 8.12., 20.15 h, Atelier | ABSCHLUSSFILM


 

OAXACALIFORNIA: THE RETURN

Ein Dokumentarfilm von Trisha Ziff | USA, Mexiko 2021 | 84 Min. | Originalfassung (Englisch, Spanisch) mit englischen Untertiteln

Vor 25 Jahren drehte die mexikanische Regisseurin Trisha Ziff ihren ersten Dokumentarfilm über die aus Oaxaca stammende und in den Vereinigten Staaten lebende Familie Mejía, die mit ihren US-amerikanischen Kindern nach Mexiko reiste. Anknüpfend an den Film von 1994 treffen wir die neue Generation der Mejías, die sich erneut auf die Reise macht. Was ist gleich geblieben, was hat sich verändert? Haben sich ihre Träume erfüllt? Der Film, auf beiden Seiten der Grenze gedreht, erforscht Vorstellungen von Familie und Heimat und zeigt, wie schnell sich Identität und kulturelle Allianzen innerhalb einer einzigen Generation verändern können.
Oaxacalifornia: The Return ist ein intimes Porträt dreier Generationen einer mexikanisch-amerikanischen Familie in Kalifornien. Der Film taucht tief in die Komplexität der Identitäten von Einwanderern aus mehreren Generationen und in die Nuancen von Zugehörigkeit und Andersartigkeit ein und wird so zu einer bewegenden Erzählung über das Gefüge der Vereinigten Staaten.

Fr, 3.12.2, 18.15 Uhr, Atelier


 

CAMINOS | WEGE

Ein partzipativer Dokumentarfilm von Rodrigo Otero Heraud | Peru 2021 | 80 Min. | Originalfassung (Spanisch) mit englischen Untertiteln

Caminos ist das Ergebnis von zwei Jahren partizipativer Videoworkshops mit Bewohner*innen von Cerro Azul, einer Küstenortschaft in der Provinz Cañete, ca. 130 km südlich von Lima, und Archäolog*innen des peruanischen Kulturministeriums (Büro für den Inkapfad oder Qhapaq Ñan). Durch den Blick auf den Fischfang, der Surf-Szene sowie auf die archäologischen Überreste in der Region entdecken die Bewohner, dass die heutigen Wege, das Meer und die Landwirtschaft sie mit der Zeit der Vorfahren verbindet. Aber Cerro Azul hat auch unsichtbare Wege, dessen Zukunft von der Vergangenheit überschattet wird.
Mit atemberaubenden Panoramaaufnahmen der kargen wüstenhaften Pazifikküste Perus zieht Rodrigo Otero Heraud (Die Augen des Weges 2017) aus Ökologie, Wirtschaft und Geschichte Cerro Azuls die Quintessenz der Region.

So, 5.12., 18 Uhr, Kino Atelier

Nach dem Film Diskussion mit Regisseur Rodrigo Otero Heraud und Produzentin Maja Tillmann

 

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